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| Ungefähr diesen Blick dürften die Gäste des geplanten Hotels künftig genießen - zumindest bei gutem Wetter (Foto: Ballin/.rufo) | |
Freitag, 23.09.2011
Strabag soll am Kreml Luxushotel Four Seasons bauen
Moskau. Der österreichische Baukonzern Strabag bekommt einen neuen Auftrag in unmittelbarer Kremlnähe. Am Kremlufer wird ein Luxushotel Four Seasons gebaut, Bauherr ist der kremlnahe Oligarch Michail Fridman.
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Der Kreml ist eine gute Baugegend für Strabag. Nach dem Auftrag für das Hotel Moskwa soll Strabag nun auch auf der anderen Seite des Kremls, an der Sofiskaja Nabereschnaja (Sophien-Ufer) ein Hotel und Luxus-Appartments bauen.
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Lange geplant, aber nicht verwirklicht Pläne für ein Four Seasons an dieser Stelle gibt es schon seit 2005. Ein drei Hektar großes Landstück wurde extra für den Zweck freigegeben. Die OAO „Kremlin Sait“ und OAO „Kammeny Most“ haben die Pachtrechte für einen Zeitraum von 49 Jahren.
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Die beiden unbekannten Aktiengesellschaften sollen einem Zeitungsbericht nach dem ehemaligen Duma-Abgeordneten Aschot Jegiasarjan von der Schirinowski-Partei LDPR gehört haben. Jegiasarjan hat im vergangenen Jahr sein Abgeordneten-Mandat verloren, weil die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen Betrugs u.a. beim Bau des Hotels Moskwa ermittelt.
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Fridman nimmt das Projekt in seine Hände Nun wird das seinerzeit eingefrorene Projekt wieder aufgetaut. Die Gesellschaften wurden von der Investmentgesellschaft der Alfagruppe A1 aufgekauft. Die Alfagruppe gehört dem Milliardär Michail Fridman, dem beste Verbindungen zur Kremladministration, speziell zum Chefideologen Wladislaw Surkow (der einst bei Alfa gearbeitet hat), nachgesagt werden.
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Entwickelt wird das Bauprojekt von DB Development. Laut dessen Generaldirektor Dmitri Garkuscha soll gegenüber dem Kreml ein Gebäude von 86.000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen: 36.000 Quadratmeter sind für Luxus-Appartments vorgesehen, 18.000 für das Hotel, der Rest wird unter der Erde für ein Parkhaus mit 400 Pkw-Plätzen verbaut.
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Die Investitionen des Projekts werden auf 300 Mio. USD geschätzt, Generalauftragnehmer ist Strabag, wie auch der Strabag-Chef in Russland Alexander Ortenberg bestätigte. Das Hotel mit 100 Zimmern soll später von der Kette Four Seasons betrieben werden.
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Edel-Hotels in Kremlnähe wie Sand am Meer Damit steigt die Anzahl der Fünfsterne-Hotels in unmittelbarer Kremlnähe weiter an. Schon jetzt befinden sich das National, Metropol, Baltschug-Kempinski und das Ritz-Carlton faktisch in Rufweite vom Kreml. Die Fertigstellung des Hotels Moskwa hat sich wegen zahlreicher Skandale immer wieder verzögert, soll aber auch unmittelbar bevorstehen.
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Zudem gibt es Spekulationen darüber, dass an der Stelle des einstigen Hotelgiganten Rossija (bis zu seiner Schließung und dem anschließenden Abriss 2006 das größte Hotel Europas) ein neues Hotel entstehen soll. Andere Gerüchte hingegen besage, dass an dem Ort ein gigantisches Parlamentszentrum entstehen soll, das Ober- und Unterhaus (Duma und Föderationsrat) beherbergen kann.
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