 |
|
| Kampfhunde sind in Moskau ein ähnlich großes Problem wie Straßenköter. (Foto: Mrozek/.rufo) | |
Montag, 28.12.2009
Straßenhunde: tollwütig oder friedlich in der Metro
Moskau. Einige Tage lang streunte ein tollwütiger Hund vor Weihnachten durch den Südosten Moskaus. 41 von ihm gebissene Menschen liegen heute im Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe nicht, sagt die Gesundheitsbehörde.
|
|
Betroffen sind die Stadtteile von Wychino-Schulebino (Âûõèíî-Æóëåáèíî). Der tollwütige Straßenhund hatte vom 19. bis 23. Dezember Passanten angefallen, sagt der russische Oberste Amtsarzt Gennadi Onischtschenko.
|
Einige der jetzt ärztlich Behandelten hätten nur Kontakt mit dem Hundespeichel gehabt. Bei keinem der Betroffenen sei allerdings Tollwut zum Ausbruch gekommen, sagt Onischtschenko.
|
In Moskau gäbe es zehntausende von Straßenhunden, darunter auch verwilderte Kampfhunde, erklärt der oberste Mediziner Russlands. Bisher sei es nicht gelungen, des Problems durch Sterilisationskampagnen Herr zu werden.
In den jetzt vom Tollwutfall betroffenen Moskauer Stadtteilen werden streunende Hunde und Katzen eingefangen.
|
Friedliche Koexistenz in der Metro Probleme mit Straßenhunden, die sich teils zu Rudeln zusammenrotten, gibt es in der Millionenmetropole immer wieder. In der Regel herrscht aber relativ friedliche Koexistenz von Mensch und Tier.
In den Eingangsbereichen vieler Metrostationen wärmen sich im Winter Hunde auf. Manche der Tiere haben inzwischen auch schon gelernt, selbstständig mit der Metro zu fahren.
|
Mindestens so große Probleme wie herrenlose Hunde bereiten allerdings Kampfhunde, die in manchen Kreisen als schickes Statussymbol gelten.
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>