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| Atemmasken könnten wegen der schlechten Luft auch in diesem Sommer wieder zum Einsatz kommen (Foto: rufo) | |
Dienstag, 21.08.2007
Torfbrände führen zu Smog und Unfällen in Moskau
Moskau. Hitze und Trockenheit haben östlich von Moskau Torfbrände ausgelöst. Über Teilen der russischen Hauptstadt liegt Smog. Auf einer Ausfallstraße kam es wegen schlechter Sicht zu einem großen Verkehrsunfall.
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Das Moskauer Umland und die östlich von Moskau gelegenen Gebiete Rjasan und Wladimir sind sehr wald- und torfreich. Praktisch jedes Jahr haben die Behörden im Sommer mit größeren Bränden zu kämpfen. Nach der Hitzeperiode der vergangenen Wochen ist es in diesem Jahr besonders schlimm.
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Dichter Nebel über dem Luftfahrtsalon
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Im Kreis Schatura bekommt die Feuerwehr die Torfbrände schon seit eineinhalb Wochen nicht in den Griff. Immer wieder brechen die Flammen aus. Noch versuchen die örtlichen Einsatzkräfte, die Brände ohne die Hilfe des Katastrophenschutzministeriums zu löschen. Die modernen Löschflugzeuge des Typs BE-200 sind daher noch nicht im Einsatz.
Auch über dem Flughafen Schukowski, wo die Internationale Luftfahrtausstellung „MAKS 2007“ eröffnet wird, lag am Dienstagmorgen eine Dunstglocke. Wladimir Loginowski, stellvertretender Generaldirektor des Luftfahrtsalons, erklärte allerdings, dass kein noch so großes Torffeuer die geplanten Show-Flüge beeinträchtigen könne.
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Unfälle häufen sich wegen der schlechten Sicht
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Während sich die Piloten mittels ihrer elektronischen Sichtgeräte orientieren können, haben die dichten Rauchschwaden am Boden bereits für erste Unfälle gesorgt. Auf der Moskauer Ausfallstraße „Don“ in Richtung Süden kam es gleich zu mehreren Auffahrunfällen. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, drei Personen wurden verletzt. Inzwischen hat sich bereits ein kilometerlanger Stau gebildet.
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Schlechte Luft schadet der Gesundheit
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Nicht nur für die Autofahrer ist der Nebel gefährlich. Die Gesundheitsbehörden warnen vor allem ältere Menschen, Diabetiker und Personen mit Herz- und Kreislaufbeschwerden vor den Folgen von Rauch und Hitze (auch heute werden wieder über 30 Grad Celsius erwartet). Die Mediziner raten dazu, viel zu trinken und sich nicht direkt in der Sonne aufzuhalten.
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Das Wetter soll zumindest noch bis zum Ende der Woche anhalten. Somit ist auch eine Verbesserung der Luftqualität in den nächsten Tagen nicht zu erwarten. In manchen Sommern haben sich die Moskauer schon mit einer Atemmaske beholfen, um Luft zu bekommen. Diese könnte in den nächsten Tagen bald wieder zur Anwendung kommen.
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(ab/.rufo/Moskau)
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