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| Mit einer Gesichtsmaske versuchte sich dieser junge Mann im Sommer 2002 auf Moskaus Haupteinkaufsstraße Twerskaja vor dem Smog zu schützen (Foto: rufo) | |
Donnerstag, 06.10.2005
Verheerende Waldbrände in der Nähe Moskaus
Moskau. Knapp 40.000 Hektar Waldfläche stehen rund um Moskau in Brand. Mit Löschflugzeugen versucht die Feuerwehr die Flammen einzudämmen. Das für den Herbst untypische warme Wetter hat die Feuer verursacht.
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Zu warm, zu sonnig und zu wenig regnerisch sei das Wetter für diese Jahreszeit, heißt es aus der Regionalverwaltung des Gebiets Moskau. Tatsächlich erfreuen sich die Moskauer derzeit eines ungewöhnlich milden Herbstanfangs. Doch des einen Freud, des anderen Leid. Der fehlende Regen hat die großen Torffelder im Osten der russischen Hauptstadt praktisch ausgedörrt.
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Nun brennen dort riesige Flächen. Auch in der Gegend der Kreisstadt Klin, nordwestlich von Moskau, brennt es. Insgesamt standen am Mittwoch über 40.000 Hektar in Flammen. Inzwischen konnten die Löschmannschaften mehrere Brände löschen. Von den 24 Brandherden blieben 15 übrig, aber es brennen immer noch 38.000 Hektar.
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Mit Löschflugzeugen gegen neue Brände
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Hinzu kommt, dass sich aus der Nachbarregion Wladimir eine weitere Feuersbrunst nähert. In einer Breite von sechs Kilomtern rückt die Feuerfront gegen das Gebiet Moskau vor. Mit Löschflugzeugen des Typs BE-200 und Transporthubschraubern Mi-26 bekämpfen die Einsatzkräfte die Flammen. Möglicherweise kommt in den nächsten Tagen auch der große Transportjet Il-76 zum Einsatz.
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Waldbrände wüten derzeit in ganz Zentralrussland, u.a. im Wolga-Gebiet Nischni Nowgorod, und in Teilen Sibiriens. In Wladimir führte die starke Rauchentwicklung am Mittwoch zu einer Massenkarambolage. Im dichten Nebel fuhren 53 Autos aufeinander, zwei Menschen kamen ums Leben, 16 Personen wurden verletzt.
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Im Sommer 2002 hüllten schwere Waldbrände um Moskau die russische Hauptstadt in dichten Nebel. In den Monaten Juli und August herrschte Smogalarm an der Moskwa. Vereinzelt dauerten die Brände bis in den November hinein. Die letzten Flammen löschte dann der Schnee. Der entstande Schaden im Gebiet Moskau wurde damals auf mindestens 6,5 Mio. Euro geschätzt. Vize-Gouverneur Alexej Pantelejew schätzt, dass die Feuersbrunst in diesem Jahr ähnliche Verwüstungen hinterlassen wird.
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(ab/.rufo)
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