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| Das Grabar-Restaurations-Institut wurde samt zahlreicher Kunstwerke ein Raub der Flammen (Foto: lifenews/newsru.com) | |
Donnerstag, 15.07.2010
Viele Ikonen und Kunst bei Großbrand zerstört
Moskau. Dicker Qualm über Moskau: Ein Feuer in einem Restaurations-Zentrum für Kunst hat heute zwei Feuerwehrmännern das Leben gekostet. Viele Ikonen und Kunstwerke sind wohl zerstört worden.
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Der Brand brach gegen 13.30 Uhr auf dem Dach der Kunst-Werkstatt aus. Vermutlich war der Einsatz von Lötlampen bei Reparaturarbeiten für das Feuer verantwortlich. Die Mansarde und ein Atrium wurden ein Raub der Flammen.
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Der Brand wurde mit einem Großaufgebot an Technik bekämpft: Neben 60 Feuerwehrfahrzeugen war auch drei Löschhubschrauber, Schaumkanonen und Russlands einzige Qualmabzugs-Anlage im Einsatz. Bei einem Kontrollgang durch das brennende Gebäude kamen dennoch zwei Feuerwehrleute ums Leben.
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In dem „Akademik-Grabar-Restaurationszentrum“ in der UIiza Radio werden vor allem Ikonen, Porzellan und Gemälde aus russischen Museen restauriert. Wie viele Kunstwerke ein Raub der Flammen oder durch das Löschwasser beschädigt wurden, ist bislang unklar.
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Wieviel Kunst überlebte im Bunker? Ein Mitarbeiter des Institutes erklärte gegenüber dem Fernsehsender Vesti24, dass sich die größten Bestände in einem Betonbunker befinden, der mit anderthalb Meter dicken Wänden und einer eigenen Ventilation dem Feuer eigentlich gewachsen sein sollte.
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Ein Feuerwehrmann berichtete jedoch, dass in den Werkstätten im ausgebrannten oberen Stockwerk viele Ikonen gewesen seien, die nun wohl zerstört sind.
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Die Löscharbeiten sind immer noch in Gang, die Feuerwehr spricht davon, dass der Brand lokalisiert sei. Bereits während des Brandes wurde damit begonnen, Kunstwerke zu evakuieren.
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Die geretteten Kunstwerke werden jetzt registriert und auf Depots Moskauer Museen verteilt. Eine Bestandsaufnahme der Verluste sei momentan aber noch nicht möglich, hieß es aus dem Kulturministerium.
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