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Echt oder Schreckschusswaffe - das ist in Moskau selten die Frage (Foto: Archiv)
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Mittwoch, 10.12.2008

Vier Raubüberfälle an 1 Tag - Auswirkung der Krise?

Moskau. Einen individuellen Ausweg aus der Finanzkrise suchen anscheinend einige Moskauer. Bei vier Raubüberfällen wurden 34 Millionen Rubel geraubt. Allerdings: einer Bande von Kreditkarten- und Bankkartenfälschern wurde das Handwerk gelegt.

Die Fälscherbande hatte offensichtlich bisher recht erfolgreich gearbeitet und Konten auf deutschen, französischen, amerikanischen u.a. Banken geräumt. Die Moskauer Kripo gibt den Schaden mit 110 Millionen Rubeln (ca 3 Millionen Euro) an. Bei der Festnahme der Verdächtigen wurden immerhin über 1.000 gefälschte Bank- und Kreditkarten beschlagnahmt.

Noch nicht gefasst sind die Banditen, die sich auf traditionell brutale Raubüberfälle verlegt hatten.

An der Taganka wurde in der Nähe einer Bank ein Geldtransporter überfallen. Ein Wachmann, der noch versuchte, seine Waffe zu ziehen, wurde erschossen, zwei Taschen mit 20 Millionen Rubeln geraubt. Zwei weitere Taschen blieben zurück.

Etwa zur gleichen Zeit nahmen Banditen einem Geschäftsmann am Leninski Prospekt mit vorgehaltener Waffe eine Tasche mit einer halben Million Dollar ab, die kurz davor aus einem Bankschließfach am Kutusowski Prospekt geholt hatte. Die Täter flüchteten mit einem Wagen einer besseren Importmarke.

Weniger Erfolg hatten die drei Banditen, die ein Geschäft an der Angarskaja Strasse überfielen, 900.000 Rubel mitnahmen und mit einem Lada-PKW flüchteten.

Wenig später stoppten Bewaffnete im Osten Moskaus einen bescheidenen PKW russischer Produktion, schlugen die Scheiben ein und nahmen einem russischen Geschäftsmann eine halbe Million Rubel ab.

Die Moskauer Miliz empfiehlt im russischen Frühstücks-fernsehen dringlich, im Zweifelsfall bei Überfällen keinen Widerstand zu leisten, sondern Wertsachen freiwillig herzugeben. Widerstand sei nur dann sinnvoll, wenn es bereits um Leben oder Tod gehe.


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