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| Auf dem Vogelmarkt im Südosten Moskaus stehen Käfige und Volieren leer nachdem in Vororten der Hauptstadt die Vogelgrippe ausbrach (Foto: Hähle/.rufo). | |
Montag, 19.02.2007
Vogelgrippe: Dicke Luft auf dem Moskauer Vogelmarkt
Moskau. Die Vogelgrippe ist ausgebrochen und die Folgen sind auch auf dem Moskauer „Vogelmarkt“ unübersehbar: Viele Verkaufsstände stehen verwaist da, Verkäuferinnen und Verkäufer wirken gereizt.
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Die Vogelkäfige in den Markthallen des „Vogelmarkts“ an der Moskauer Ringautobahn MKAD im Südosten der russischen Hauptstadt stehen leer. Seitdem feststeht, dass der Virus H5N1 für das Massensterben von Vögeln in mehreren Moskauer Vororten verantwortlich ist und eine direkte Spur zum Seuchenherd, dem Moskauer „Vogelmarkt“, zurückverfolgt wurde, läuft dort das Geschäft in wesentlich kleinerem Rahmen weiter. Nur wenige Stände bieten weiterhin Tiere zum Verkauf an – darunter Katzen, Hamster oder Zierfische.
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Zierfische keine H5N1-Überträger
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Auch der Besucherandrang scheint nach dem Ausbruch der Seuche abgenommen zu haben. Nur vereinzelt sind in den Gängen zwischen den Ständen Kunden anzutreffen, auf der Suche nach einem Haustier.
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Die verbliebenen Verkäuferinnen und Verkäufer, insbesondere diejenigen, die ihren Lebensunterhalt gewöhnlich mit dem Verkauf von Vögeln verdienen, sind aufgebracht über den Besucherschwund.
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Sogar Zierfischverkäufer Alexej beklagt einen auffallenden Rückgang an Kunden in den letzten Tagen. Er hält die Meldungen über den Ausbruch der Vogelgrippe für reine Panikmache: „Auch ich hatte gestern und heute viel weniger Käufer, obwohl doch bekannt sein muss, dass Zierfische die Seuche nicht übertragen.“
(dh/.rufo)
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