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| Wiener Ball | |
Freitag, 17.06.2005
Wiener Ball vorm Kreml
Moskau. „Küss die Hand, Frau Myskina.“ Beim dritten „Wiener Ball am Kreml“ trifft sich am Freitag Abend fast die gesamte Prominenz Russlands. Erstmals findet der Ball in der wieder aufgebauten Manege statt.
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Wiener-Ball-Präsidentin Elisabeth Mellory beschreibt das Event als „Diskotek des 18. Jahrhunderts“. Für die Moskauer Schickeria ist es das gesellschaftliche Ereignis des Jahres. Dafür sprechen die strenge Anzugsordnung (Abendkleid, Frack oder Paradeuniform) und Eintrittspreise zwischen 700 und 1.500 Euro.
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Prinzen, Profisportler und Künstler von Weltruf
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„Prinzen kommen, und zwar sehr reiche Prinzen“, sagt der österreichische Botschafter in Moskau Martin Vukovich. Und natürlich Politiker, Diplomaten und Russlands Reiche. 80 ausgewählte junge Paare haben seit Monaten Polonnaise und Wiener Walzer geübt. Unter anderem feiern Tennisstar Anastassija Myskina, Olympiasiegerin im Synchronschwimmen Maria Gromowa und die Vize-Olympiasiegerin im Schwimmen, Stanislawa Komarowa, ihr Debüt im früheren Marstall russischer Zaren.
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Der Vize-Kanzler Österreichs Hubert Gorbach und der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow nehmen an der feierlichen Eröffnung teil. Unter den Künstlern finden sich der gefeierte argentinische Tenor Marcelo Alvarez, die Solistin an der Wiener Oper, Viktoria Lukajnez, sowie das Tänzerpaar Swetlana Lunkina und Renat Arifullin vom Bolschoi Ballett. Moderiert wird der Ball vom bekannten russischen Kunstkritiker und Fernsehmoderator Swjatoslaw Belsa.
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Strudel essen die Moskauer am liebsten
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Dem Gala-Essen soll eine Parade der Köche vorausgehen. Allen Wiener Spezialitäten ziehen die Russen nach den Worten des Chefkochs Gottfried Gasterer den Strudel vor. Vor einem Jahr habe er eine Länge von 150 Metern gehabt und sei damit länger als der Ballsaal gewesen. Alles sei aufgegessen worden, kein Stück sei übriggeblieben.
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(adu/.rufo)
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