Freitag, 09.09.2005

Zaren-Rallye aus Berlin kommt in Moskau an

Christian von Estorff fährt als Landwirt eher Trecker. Aber mit seinem Mercedes 220 S war er einer der Glanzpunkte der Zarenralley 2003 (Foto: Ballin/.rufo)
Moskau. Die Zarenralley ist wieder da, schon zum dritten Mal. 15 Oldtimer haben sich auf den beschwerlichen Weg von Berlin nach Moskau gemacht. Zuschauer sind ab 18 Uhr herzlich willkommen im Ermitage-Garten.
Die Mischung von Eleganz und Tradition, die die alten Maschinen verkörpern, hat in den vergangenen Jahren stets ein großes Publikum angezogen. Darauf hoffen die Veranstalter auch in diesem Jahr.

Die Zarenrally sei das erste Rennen, das durch mehrere Länder Osteuropas führe, macht Rainer Beekes vom Sponsor Volkswagen Group Finanz die Philosophie der Oldtimer-Rallye deutlich. Die Idee dazu habe Dr. Henning Ullrich, selbst ein passionierter Oldtimer-Fahrer, gehabt.

Erste Rallye durch Osteuropa

Vor drei Jahren wurde sie dann zum ersten Mal umgesetzt und ist seitdem zu einer guten Tradition geworden. Die Route führt von Berlin über Warschau, Riga, Tallinn und St. Petersburg in die russische Hauptstadt und dann wieder nach Berlin zurück, dabei allerdings auf südlicherem Kurs über Brjansk, Kiew, Lwow, Krakow, Bratislava und Prag.

Die Umsetzung des Projekts hat den Beteiligten viel Enthusiasmus abgefordert, doch es hat sich gelohnt. Auch in diesem Jahr wurde ein elitäres Teilnehmerfeld auf die Räder gestellt. Aus Deutschland, Österreich und den USA meldeten sich Oldtimer-Enthusiasten zur Zarenrallye an.

„Leider ist in diesem Jahr kein VW dabei“, gesteht Beekes, „doch ich persönlich mag alte Jaguars und von denen werden einige erwartet.“ Wer sich persönlich ein Bild von den alten Fahrzeugen machen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Ab 18 Uhr sind die Autos im Moskauer Ermitage-Garten für alle Besucher zu sehen.

(ab/.rufo)