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| Eine kalte Dusche kann sehr erfrischend sein | |
Freitag, 05.05.2006
Zeit für Warmduscher ist vorbei
Moskau. In der Zeit vom 08. Mai bis Ende August überprüft die Stadt die Wasserleitungen. Dann heißt es wieder, Zähne zusammenbeißen. Denn für jeweils drei – vier Wochen fließt in den einzelnen Stadtvierteln kein Warmwasser.
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Kerzengerade und hellwach werden ab dem 11. Mai selbst ärgste Morgenmuffel in der Duschkabine stehen. Dann nämlich schaltet die Moskauer Stadtverwaltung wieder Region für Region das Warmwasser ab. Jeweils drei – vier Wochen lang wird dem Wasserhahn kein Tropfen Warmwasser zu entlocken sein. In dieser Zeit überprüfen Spezialisten der Stadt den Zustand der Rohrleitungen.
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Beschwörungen helfen nicht
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Wie informierte Kreise niedergeschlagen berichten, bringen in dieser Zeit nicht einmal Beschwörungen oder Opfergaben den rot markierten Wasserzulauf wieder zum Sprudeln. Psychisch und körperlich empfindsamen Mitmenschen sei jedoch ein bewährtes Hausmittel verraten: Etwas früher als gewöhnlich aufstehen. Einen oder zwei große Kochtöpfe mit Wasser auf dem Herd erhitzen. Anschließend unter der Dusche das erwärmte mit dem kalten Leitungswasser vermischen und über den Körper gießen.
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Und schließlich gibt es noch die Variante „Flucht ins benachbarte Stadtviertel“: In der Regel gibt es auf dem Nachbar-Kiez eine öffentliche Bade- und Saunaanstalt, die noch nicht von der Warmwasserzufuhr abgeschnitten ist. Gegen eine moderate Aufnahmegebühr kommt hier auch der Warmduscher zu seinem Nassvergnügen.
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(cj/.rufo)
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