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| Depeche Mode soll am Wochenende in Moskau auftreten | |
Freitag, 03.03.2006
20.000 falsche Tickets für Depeche Mode Konzert
Moskau. Das fürs Wochenende geplante Depeche Mode Konzert in Moskau droht in einen Skandal auszuarten. Während offiziell 8.000 Karten verkauft wurden, sollen Fälscher 20.000 zusätzliche Tickets in Umlauf gebracht haben.
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Am 4. März soll die weltbekannte britische Pop-Band Depeche Mode im Moskauer Olympiastadion Luschniki auftreten. Bereits seit Anfang des Jahres gibt es bei den offiziellen Ticket-Händlern keine Eintrittskarten mehr. Doch im Internet kursieren immer noch Angebote mit den angeblich letzten Karten, die es zu kaufen gebe.
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Dabei handelt es sich jedoch offenbar um Fälschungen. Betrüger sollen bis zu 20.000 Eintrittskarten gedruckt und verkauft haben. Wladimir Subizki, Präsident des Co-Organisatoren „Russki Show-Zentr“ wollte zwar keine Zahlen nennen, bestätigte der Tageszeitung „Kommersant“ aber, dass es „sehr viele gefälschte Eintrittkarten“ gebe.
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Fälschungen und Fälscher schwer zu finden
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Die Fälschungen sind sehr professionell und unterscheiden sich von den echten Karten nur in winzigen Details. Daher wird es am Eingang gleich mehrere Kontrollen geben. Nur wer alle Echtheitstests übersteht, wird am Ende mit einem Armband belohnt, dass den Eintritt zum Konzert gewährleistet. Wie die Organisatoren auf die Menge enttäuschter, nicht eingelasssener Fans reagieren wollen, die zu erwarten ist, bleibt vorerst im Dunkeln.
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Im Dunkeln bleiben auch die Hintermänner des Betrugs. Selbst wenn die Verkäufer gestellt werden und sie wissen, wo die Tickets gedruckt wurden, sei es immer noch „sehr problematisch“, die Druckereien zur Verantwortung zu ziehen, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Druckereibesitzer verwiesen nämlich darauf, dass sie die Karten nur für eine private Sammlung gedruckt hätten und nicht wüssten, wie sie in den Verkauf gekommen seien.
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Das Problem der gefälschten Eintrittskarten tritt nicht das erste Mal auf. Schon beim Solo-Konzert des Depeche Mode Sängers Dave Gahan im Juni 2003 waren jede Menge „gezinkte Karten“ im Umlauf. Mit dem gleichen Problem hatte auch Ex-Beatle Paul McCartney zu kämpfen, als er 2003 auf dem Roten Platz auftrat.
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(ab/.rufo)
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