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| Üblicherweise gibt es auf Messen Neuheiten zu sehen - auf der "Tradizija" aber explizit nicht (Foto: traditionsexpo.com) | |
Donnerstag, 08.10.2009
"Tradizija": Antiquitätenausstellung in der Manege
Moskau. Wie sah die Flinte von Napoleons Stiefsohn aus? Welche Münzen wurden im Russischen Reich geprägt - und was sind sie heute wert? Die Antworten kann man bei der Antiquitäten-Messe „Tradizija 2009“ bekommen.
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Ob Säbel oder Bajonette, Kanonen oder Panzerkraftwagen, Orden oder Medaillen, Münzen oder Geldscheine: Für Kenner und Fans von Waffen und Münzen aus verschiedensten Epochen wird am 8. Oktober die Ausstellung „Tradizija 2009“ eröffnet.
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| Was Menschen eben so sammeln: Hier geht es um Bajonette (Foto: traditionsexpo.com) | |
Auf dem riesigen Gelände des Zentralen Ausstellungssaales Manege neben dem Roten Platz stellen über 30 Antiquitätengeschäfte, Sammler, Händler und Privatgalerien ihre Exponate vor.
Von Bajonetten bis zu Möbelstücken Bis zum 11. Oktober kann man in der Manege Antiquitäten aus verschiedenen Ländern und Epochen sehen und auch kaufen. Obwohl sich die Ausstellung auf militärische Antiquitäten sowie Münzen konzentriert, kann man auch andere Exponate studieren.
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Das Privatmuseum „Styk“ stellt eine der größten Sammlungen von Bajonetten in Russland vor. Daneben werden Uniformen und Kanonen aus der Napoleonzeit ausgestellt. Wer sich für die Geschichte von Waffen interessiert, kann dazu rare Bücher finden.
Neben Urkunden und Orden, Geldscheinen und Münzen aus dem 19. Jahrhundert werden auch Möbelstücke dieser Epoche ausgestellt. Etwas weiter ist dann Militärtechnik aus dem 20. Jahrhundert zu betrachten – vom Mercedes-Laster bis zu sowjetischen Panzerwagen.
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Puppen und magische Lampen: Spaß für Kinder Kinder werden bei „Tradizija“ auch keine Langeweile haben. Auf den Ständen der Antiquitätenhändler kann man Grammophonmusik genießen oder sich Kleinplastik, alte Platten, Bücher oder Petroleumlampen anschaffen – die so aussehen, als müsste man nur daran reiben, damit ein Geist erscheine und alle Wünsche erfüllt. Etwas besonders ist auch die Ausstellung eines Puppenmuseums mit allerlei Puppen aus verschiedenen Ländern.
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| Das Auktionshaus Künker ist der einzige deutsche Aussteller. (Foto: traditionsexpo.com) | |
Wohltätigkeit wird auch nicht vergessen In diesem Jahr wurden die Aktivitäten rund um die Ausstellung wesentlich erweitert. Neben der Präsentation und dem Verkauf von Antiquitäten finden Vorlesungen über Waffen und Münzen statt. Privatsammler bekommen auch Informationen über Gesetze oder die Geheimnisse zur Erhaltung von Antiquitäten. Ein Teil des Gewinns der Messe-Verkäufe wird an die Stiftung „Hoffnungszone“ („Sona Nadeschdy“) überwiesen. Sie unterstützt Kindern mit Kinderlähmung.
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Ein Teilnehmer auch aus Deutschland In diesem Jahr gibt es bei der „Tradizija“ auch einen deutschen Aussteller. Künker ist das größte Auktionshaus Europas für Münzen, Orden und Medaillen. Seit 2000 bietet Künker auch russische Spezialitäten an.
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Und da aus Russland nicht nur immer mehr Objekte, sondern auch Käufer kommen, beabsichtigt das deutsche Auktionshaus, im nächsten Jahr eine Niederlassung in Moskau zu eröffnen.
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