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Die Antifa-Demo war nicht bei den moskauer Behörden angemeldet worden (Foto: Herrmann/.rufo)
Die Antifa-Demo war nicht bei den moskauer Behörden angemeldet worden (Foto: Herrmann/.rufo)
Freitag, 21.03.2008

Antifa-Demo nach Mord an einem Punk-Fan in Moskau

Moskau. Etwa 250 bis 300 Jugendliche zogen am Mittwoch mit Fackeln und Antifa-Transparenten durch Moskau. Die unangemeldete Demo war Reaktion auf den Mord an einem 21-jährigen, der zu einem Punk-Konzert ging.

Alexej Krylow aus Noginsk bei Moskau war zu einem Punk-Konzert im „Art Garbage“-Klub unterwegs, als er an der Metrostation Kitaj Gorod von 15 Neonazis mit Messern attackiert wurde. Auch einige seiner Begleiter wurden teils schwer verletzt.

Bei Russland-Aktuell
• Punks in Moskau: Die wilden Jahre sind vorbei (30.08.2005)
• Rechtsextremistische Verbrechen nehmen weiter zu (04.03.2008)
• Siebter nationalistisch motivierter Mord in Moskau (19.02.2008)
• Urteil im Mordfall Katscharawa sorgt für Aufsehen (17.08.2007)
• Hitler-Geburtstag: Hausarrest für Moskauer Studenten (20.04.2007)
Nach Informationen aus Antifa-Kreisen war der Überfall im Internet vorbereitet worden: Im Fan-Forum des Moskauer Fußballvereins Spartak sei angekündigt worden, den Klub ausspähen zu wollen. Außerdem wurde dazu aufgerufen, sich unauffällig zu kleiden. Kurz vor der Tat wurden die Beiträge gelöscht.

Punk-Fans im Visier der rechten Gewalt-Szene


Dieser tödliche Übergriff Rechtsradikaler auf Angehörige der Punk- und Hardcoreszene ist kein Einzelfall. Fast genau vor zwei Jahren, am 16. April 2006, war der 19-jährige Alexander Rjuchin in Moskau auf dem Weg zu einem Konzert der Bands „What we feel“ aus Moskau und „Tackleberry“ aus Deutschland von rechtsextremen Messerstechern überfallen und getötet worden.

Auch in anderen russischen Städten kommt es immer wieder zu brutalen Überfällen auf Migranten und Antirassisten. Bürgerrechtler zählten seit Jahresbeginn schon etwa 30 Todesfälle aufgrund rechter Gewalt - die Hälfte davon in Moskau.

(Felix Herrmann/.rufo)


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