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Elf Millionen sowjetische Soldaten fielen im Zweiten Weltkrieg. Auch deshalb hat der Tag des Sieges in Russland bis heute eine sehr große Bedeutung und wird mit einer Parade auf dem Roten Platz gefeiert (Foto: TV)
Elf Millionen sowjetische Soldaten fielen im Zweiten Weltkrieg. Auch deshalb hat der Tag des Sieges in Russland bis heute eine sehr große Bedeutung und wird mit einer Parade auf dem Roten Platz gefeiert (Foto: TV)
Dienstag, 21.10.2008

Heute: Historiker Evans über die Wehrmacht in Russland

Moskau. Der Historiker Richard J. Evans hält heute im Deutschen Historischen Institut einen Vortrag zum Thema „Die Wehrmacht an der Ostfront“. Evans gilt als einer der besten britischen Kenner der deutschen Geschichte.

„The Wehrmacht on the Eastern Front, 1941 – 1945” lautet der Titel des Vortrags, den Cambridge-Professor Richard J. Evans heute Abend auf Einladung des Deutschen Historischen Instituts (DHI) im großen Konferenzsaal des INION in Moskau halten wird. Evans gilt als einer der besten britischen Kenner der deutschen Geschichte und hat gerade die Arbeit an einer dreibändigen Geschichte über das Dritte Reich abgeschlossen.

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Ausgewogene Darstellung


Mit großem Detailwissen wird Evans darlegen, dass der Russland-Feldzug der Wehrmacht kein gewöhnlicher Feldzug war. Von Anfang an sei die Vertreibung und Vernichtung von 30 Millionen Menschen slawischer und jüdischer Herkunft ein Ziel gewesen. Die Mechanismen einer humanen Kriegsführung seien von vornherein ausgesetzt gewesen.

In seinem Vortrag geht „Evans auf die zunehmende Radikalisierung der Kriegsführung Hitlers ein“, heißt es in der Einladung des DHI. Zugleich blende er aber auch die Fehler der Stalinschen Politik und das Verhalten der sowjetischen Truppen beim Vorrücken auf deutsches Gebiet nicht aus.

International anerkannte Historiker


Der Vortrag gehört zum Zyklus „Deutschland, Russland und Europa. Historische Standortbestimmungen im globalen Zeitalter“, der von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert wird. Im Zeitraum von vier Jahren werden in regelmäßigen Abständen international anerkannte Historiker ihr Fachwissen präsentieren.

Die Veranstaltung im Deutschen Historischen Institut (Großer Konferenzsaal des INION, Nachimowski prospekt 51/21, Metro „Profsojusnaja“) beginnt um 18.00 Uhr.



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