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| Alles zum Thema Sex und Erotik - Moskau hat jetzt sein eigenes Erotikmuseum. (Foto: newsru.com) | |
Freitag, 17.06.2011
In Moskau eröffnet größtes Erotikmuseum der Welt
Moskau. Die Stadt mit dem Hang zu Superlativen aller Art hat ein neues Highlight: Am Donnerstag hat am Neuen Arbat das erste Erotik-Museum Russlands eröffnet. Kritiker finden das Projekt lustig und hochgradig unprofessionell.
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„Erotik-Museum G-Punkt" (Totschka-G) heißt der Laden; auf 800 Quadratmetern sind 3.000 Ausstellungsstücke zu sehen – von chinesischen, japanischen und indischen Stichen bis hin zur Produktion der modernen Sexindustrie.
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Das Museum sei das größte seiner Art in der Welt, meldet das russische Fernsehen: Seine Pendants in Berlin, Paris, New York, Amsterdam und Barcelona haben (zumindest von der Größe her) das Nachsehen. Zugleich ist es das erste Museum in der russischen Hauptstadt, das täglich und rund um die Uhr besucht werden kann.
“Real Dolls“ und New-Kamasutra Phallussymbole aus aller Herren Länder und erotische Skulpturen von der Elfenbeinküste; „Real Dolls“, die teuersten Sexpuppen der Welt aus den USA, und die Installation „New-Kamasutra“ eines angesagten Moskauer Bildhauerteams; provokante erotische Bilder von Vera Donskaja-Hilko mit Putin und Obama als Helden…
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| Die Koordinaten |
Nowy Arbat 15 Eingang durch den Torbogen mit der Aufschrift «OM Cafe» zwischen den Restaurants «Rusburger» und «Chilis». |
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Die Ausstellung bietet ein buntes Potpourri quer durch das Thema Sex und Erotik. Im Kinosaal läuft nonstop ein Film mit dem schönen Titel „Sex in der UdSSR“. Angeschlossen an das Museum ist ein „Megamarkt für Erwachsene“ und ein „Erotisches Café“.
Das Thema Sex ist wichtig für alle „Wir wollten unbedingt etwas Provokatives machen“, sagt Alexander Donskoi, der Kurator des Museums. „Wir wollten Emotionen hervorrufen, egal ob positive oder negative. Ich bin mir sicher: das Museum wird ein Erfolg, weil das Thema Sex allen wichtig ist.“
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“Rührend in seiner Albernheit“ Das Internetportal „Gaseta.ru“ hat für die neueste Moskauer Sehenswürdigkeit allerdings nur beißenden Spott übrig. „Man könnte diese Show als postmodernistische Müllhalde bezeichnen, hätten die Organisatoren den Postmodernismus im Sinn gehabt“, heißt es dort.
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„Aber die taufrischen Museumsmacher glauben tatsächlich, sie hätten eine austarierte Ausstellung geschaffen, in der jedes Stück seinen vorbestimmten Platz einnimmt. Herausgekommen ist so etwas wie eine geplante und ausgefeilte Promiskuität.
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Mörderisch schlechte Malerei mit erotischen Karikaturen nach dem Geschmack der Rubljowka-Bewohner (gemeint ist das Reichenviertel im Norden von Moskau) neben persischen Miniaturen unanständigen Inhalts. (…) Was Witzigeres kann man sich gar nicht vorstellen.“
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