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| Die russisch-orthdoxe Kirche ist eine feste Bastion gegen Homosexualität (Foto: Archiv/.rufo) | |
Mittwoch, 24.02.2010
Justizministerium will keine Bewegung für Homo-Ehen
Moskau. Das russische Justizministerium will die NGO „Bewegung für gleiches Eherecht“ nicht in das Vereinsregister aufnehmen. Die Organisation, die sich für eine Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen einsetzt, verfolge gesetzwidrige Ziele, heißt es zur Begründung.
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Nikolai Alexejew, ein Aktivist der russischen Schwulenbewegung, erklärt, die nötigen Dokumente für die Registrierung der Organisation seien bereits am 14. Dezember im Justizministerium eingereicht worden. Ihm sei schliesslich mitgeteilt worden, dass die Ziele der Organisation nach Ministeriumsmeinung der geltenden Gesetzgebung widersprechen.
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Laut Statut will die Organisation Aufklärungsarbeit gegen die Diskriminierung von Homosexuellen leisten und für die Gleichberechtigung von Homo- und Transsexuellen bei der Eheschließung kämpfen. Alexejew kündigte jetzt Klage gegen den Beschluss des Justizministeriums an.
In Russland sind Homo-Ehen nicht zugelassen. In den letzten Jahren war die Schwulenbewegung zudem stets mit dem Versuch gescheitert, eine Gay-Parade in Moskau durchzuführen.
Die Moskauer Stadtverwaltung untersagte die Veranstaltungen trotz des in der russischen Verfassung festgeschriebenen Rechts auf Versammlungsfreiheit immer wieder.
Unlängst versicherte der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow, dieses Verbot gelte "für immer und ewig". Allerdings soll möglicherweise in diesem Jahr in St.Petersburg eine Schwulenparade offiziell benehmigt werden.
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Auch in Moskau gibt es allerdings viele Treffpunkte und Clubs für Schwule und Lesben, die ebenso akzeptiert werden, wie die starke Präsenz von Homosexualität im Showbusiness.
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