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| Ein Wochenende voller Trubel - in diesem Jahr fällt der Moskauer Geburtstag wohl bescheidener aus. (Foto: Archiv) | |
Dienstag, 17.08.2010
Nach Hitzequalen: Moskau feiert bescheiden Geburtstag
Moskau. Der Moskauer Oberbürgermeister hat die Eröffnungsfeier und den Festempfang zum Stadtgeburtstag von der Veranstaltungsliste gestrichen. Das eingesparte Geld soll den Opfern der Brände zugute kommen.
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Das sagt Juri Luschkow jedoch nicht direkt. In seiner Erklärung heißt es nebulös, die Absage sei „nötig, um zusätzliche Mittel für die Lösung sozialer Fragen und für den Gesundheitsschutz der Moskauer ausgeben zu können“.
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Moskau feiert seinen Gründungstag jedes Jahr am ersten Septemberwochenende. In diesem Jahr fallen die Feiern auf den 4. und 5. September. Geplant sind hunderte Veranstaltungen. Die Eröffnungszeremonie gehört traditionell zu den Höhepunkten des Festes.
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Verzichtet wird auch auf den Festempfang, den das Bürgermeisteramt, die Stadtregierung und die Moskauer Stadtduma für „besonders wichtige Personen“ geben.
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Schirinowski: Feiern ganz absagen! Laut RIA Novosti könnten weitere Veranstaltungen gestrichen werden. Informanten in der Moskauer Stadtregierung schließen sogar die völlige Absage des Festes nicht aus. Auf der Webseite der Stadtregierung ist aber nach wie vor das gesamte Festprogramm zu lesen, Korrekturen wurden noch nicht vorgenommen.
Die Liberaldemokraten (LDPR) hatten schon früher gefordert, die Geburtstagsfeiern in diesem Jahr ausfallen zu lassen. So hatte Parteiführer Wladimir Schirinowski darauf verwiesen, man dürfe „in Moskau nicht pompös feiern, während das Land um die Opfer der Brände trauert und nach der Naturkatastrophe die Verluste errechnet“.
Moskau ohne Schuld an der schweren Lage Schirinowski ruft zu Solidarität auf und schlägt vor, „besser die Hilfsbedürftigen zu unterstützen als Riesensummen für die Feier auszugeben“.
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Luschkow lobte unterdessen das Moskauer Gesundheitssystem. Es sei „gut mit der schwierigen Situation fertig geworden, die Moskau heimgesucht hat, ohne das Moskau Schuld daran gehabt hätte“.
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