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| (Foto: Archiv/.rufo) | |
Mittwoch, 11.02.2009
Rosen trotz Krise – vom Valentinstag bis zum Frauentag
Martina Wiedemann, Moskau. Die Frühlings- und andere Gefühle werden in Russland alljährlich auf eine besonders harte Probe gestellt. Ab Mitte Februar unterzieht man Gefühle und Geldbeutel einem Härtetest. Tanz auf dem Vulkan.
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Es fängt an mit dem Valentinstag, ein amerikanisches Gefühlsimportprodukt, was vorher in Russland (wie auch in Deutschland) völlig unbekannt war. Seit der Mitte der 90er Jahre wird der Valentinstag zur Umsatzsteigerung in allen Bereichen intensiv herangezogen.
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Wer sich leicht beeinflussen läßt, kriegt da ganz schnell ein schlechtes Gewissen, weil er seinem Liebling nichts gekauft hat.
Restaurants und Bars locken die Pärchen mit den unglaublichsten Angeboten, die sich meist als Luftblase erweisen und alle von haarsträubend lauter Livemusik und idiotischen Gesellschafts-und Gewinnspielen umrahmt werden, die jegliche Kommunikation im Keime ersticken. Man soll ja auch nicht reden, sondern viel essen und noch mehr dazu trinken.
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Kaum ist die erste kommerzielle Gehirnwäsche vorüber, steht der nächste Feiertag ins Haus. Zu Sowjetzeiten und bis vor kurzem wurde der 23. Februar als Tag der Armee begangen, ohne ein staatlicher Feiertag zu sein.
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Weiterlesen im Blog "Martinas Schlangeneier" >>>
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