Dienstag, 12.01.2010

Tiefgefrorene Außerirdische landen mitten in Moskau

Familie Kosmonautowitsch beim Sonntagsausflug durch Moskau (Foto: as/.rufo)
Moskau. Schwerelose Eisskulpturen können die Moskauer gegenwärtig am Kosmonautikmuseum bewundern: Dort lief ein Wettbewerb für Eisbildhauer – Motto „Kosmische Odyssee“. Die Motive reichen von Gagarin bis Star Wars.
Das Eisskulpturen-Festival „Wjugowej 2010“ startete zwar schon am 25. Dezember – aber beim gegenwärtigen soliden Winterklima weisen die Eismonumente eine lange Halbwertszeit auf. Insofern besteht Hoffnung, dass auch bis zur geplanten Schließung der Ausstellung am 28. Februar noch Exponate vorhanden sein werden.

Die Koordinaten
Adresse: Kosmonautik-Gedenkmuseum
Prospekt Mira 111
nächste Metro: WDNCh
Kontakttel. 7-926-8599999
Geöffnet täglich von 10 bis 21 Uhr, illumination ab 16 Uhr
Eintritt: 250 Rubel,
Schüler, Studenten, Rentner 100 Rubel,
Kinder bis 7 Jahre frei
Anfang Januar lief dann ein großer Wettbewerb, bei dem Eisbildhauer ihre Impressionen zum Thema Raumfahrt und Weltall schufen. So kann man jetzt auf dem Areal neben dem Haupteingang des Ausstellungsgeländes WWZ jede Menge Astro… - Verzeihung - Kosmonauten in erstarrter Pose antreffen.

Fliegende Untertassen im Moskauer Schnee


Auch ihre Transportmittel, seien es maßstabsgetreue Raketen oder innenbeleuchtete klassische UFO-Modelle, stehen in kosmischer Kälte zur Begutachtung frei.

Neben dem himmelsstrebenden Kosmonauten-Monument können Kinder zudem auf einigen Eisrutschbahnen die maximal Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit versuchen.

Russland-Aktuell-Mitarbeiter Achim Siegmund hat von der Eis-Ausstellung fotografische Impressionen mitgebracht und in einer Fotogalerie präsentiert.