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Russland Leserkommentare


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  • 22.11.2010 16:15   jich

    hört sich nach bilderbergers kleinen cousins an

    Stadt-Nachrichten | Mafia-Gipfel Petersburg: wer soll in Moskau regieren?
    19.11.2010 15:15   jich

    HAARP

    Ach bitte. Die Gerüchte um Wettermanipulation mittels HAARP stammen ursprünglich nicht aus Russland, sondern aus den USA. Verschwörungstheoretiker verbreiten genug Geschichten über HAARP und es ist klar, dass diese in Russland vor allem bei der "gelben Presse" gut ankommen...

    Panorama | Hitzewelle in Russland: Die Amis sind an allem schuld
    19.11.2010 7:52   Gena

    Paranoia?

    Die russischen Medienberichte klingen ja wirklich verrückt, fast wie Paranoia, über die man sich zu Recht lustig machen kann. Aber es bleibt doch ein Restverdacht, dass die moderne Wissenschaft klammheimlich Dinge bewirken kann, die wir uns nicht erträumen lassen! Es wird übrigens auch manchmal berichtet, dass es die Möglichkeit gibt, Erdbeben künstlich und unauffällig auszulösen! Auch eine Errungenschaft sowjetischer Wissenschaftler ...

    Panorama | Hitzewelle in Russland: Die Amis sind an allem schuld
    19.11.2010 0:00   Mehrwert

    Nur gut, dass hier Erdgas-Pipelines gebaut werden

    und nicht Erdöl-Pipelines. Man stelle sich nur vor: alles geht schneller als geplant, ein wenig Schlampigkeit und schon sind unsere Ozeane für Jahrhunderte mit Öl verseucht....Wobei, Erdgasaustritt ist auch nicht grad ne lustige Sache

    Russland-News | Verlegung der Nord Stream-Pipeline feiert Bergfest
    18.11.2010 18:34   jich

    Ich könnte schwören ich hätte so einen Artikel bereits vor paar Monaten in unserer lokalen Zeitung gelesen.

    Panorama | Hitzewelle in Russland: Die Amis sind an allem schuld
    16.11.2010 22:08   Paulsen-Consult

    Welches Land ist zu dieser Reaktion noch fähig?

    Ich meine, es ist doch ein bisschen absurd, Geschäftsleute, die in Russland investieren, wie Wirtschaftsflüchtlinge zu behandeln, oder?\r\nDiese offensichtliche und sehr platte Revanche hat geradezu etwas Rührendes. Ich glaube, zu so einer Reaktion sind nur russische Politiker fähig. Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll.

    Reisetipps | Russische Konsulate verschärfen Visa-Bestimmungen
    11.11.2010 8:58   Harald Dust

    Hört denn dieses Theater der Politiker niemals auf? Ich meine beide Seiten. Es istz ein Greuel zu sehen, wie ein paar Leute alles behindern. Ein Wort an beide Seiten, schafft diesen Blödsinn endlich ab. Wir leben im 21. Jahrhundert!!

    Reisetipps | Russische Konsulate verschärfen Visa-Bestimmungen
    10.11.2010 14:22   Wolf47

    B2B

    Wenn jetzt noch ein Visafreier Verkehr geregelt wird, dann können deutsche Firmen auch ihre Mitarbeiter von Deutschland öfters hin- und herschicken, ebenso ihre russischen Mitarbeiter. Das wäre mal ein Erfolg für alle Unternehmer!

    Wirtschaft | AHK lädt zu Mittelstandsforum in Kaliningrad ein
    08.11.2010 18:15   HDW

    Symbole und Mythen

    Die Besetzung des Winterpalastes wurde von Antonow-Owseenko angeführt. Später wurde er gefoltert und ermordet. Sein Sohn ist Direktor des einzigen Gulag- Museums in Moskau, und das befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Solange in Russland weiterhin die bolschewistischen Mythen zwecks Machterhalt der Nomenklatura bedient werden, können Symbole der Geschichte nur zur Farce werden. Tut mir leid, auch die sogennanten Siegesfeiern auf dem roten Platz!

    Russland-News | Petersburg: Wieder Oligarchenfete auf der Aurora?
    07.11.2010 1:35   Kaiser Karl IV

    Werde ich hier zur Nachahmung empfehlen!

    Tolle Idee der Gerichtsvollzieher!
    Ich werde für meine 2 Schuldner
    (Männer) auch eine solche Methode
    vorschlagen, natürlich mit einem
    einverstandenen "Modell", danke
    für Ihren Hinweis!

    Panorama | Heiße Blondine sucht…säumige Schuldner in Russland
    04.11.2010 15:07   Anton112

    Runaway Bride!)))

    Ja, das ist wirklich so...heutzutage ist dises Ritual nur ein Spiel ..nichts mehr...es ist in Russland nicht nur bei Muslime, sondern auch bei anderen Völker, die Christin sind ...z.B. Udmurten .
    Diese drei Männer sind ungebildete Barbaren.

    Russland-News | Drei Männer in Kirow wegen Brautklaus verhaftet
    04.11.2010 14:37   Anton112

    ...

    Ich glaube, dass Putin mächtiger ist als Abdullah...und Merkel hat mehr Möglichkeiten als Papst Benedikt.
    Nach 10-15 Jahren werden wir auf der Liste der Mächtigen der Welt Politiker aus Indien und Brasilien sehen.

    Russland-News | Putin nur Nummer 4 auf Forbes-Liste der Mächtigen
    03.11.2010 20:08   Anton112

    Wer ist M. Chodorkowski?

    Das ist wirklich schwer zu sagen, wer Chodorkowski ist? Ein Dieb, der im Gefängnis bleiben muss oder ein Mann , der für seine demokratische Überzeugung bezahlt...eine Hoffnung des Russlands...
    Meiner Meinung nach ist er ein Dieb, aber zweite harte Gefängnisstrafe - das ist zu viel!
    auf alle Fälle ist Chodorkowski nicht schlechter als Anatoly Barkov ( Vizepräsident von LUKOIL), der ein Putins Freund ist...und das bedeutet in heutiges Russland sehr viel...leider.

    Panorama | Urteil gegen Chodorkowski fällt am 15. Dezember
    03.11.2010 15:42   Kaiser Karl IV

    Sehr geehrter Herr Mrozek!

    Wissen Sie nicht, daß am 21. Mai 1949, also 2 Tage vor der Verkündung unseres Grundgesetzes, irgendwelche damaligen - noch nicht ernannten oder gewählten dt. Politiker - in einem Geheimvertrag a) Kanzlerakte genannt und b) Medienverbot der betreibung irgendwelcher negativer Nachrichten über die Siegermächte einschl. des Verbotes, die Siegermächte wegen Kriegsverbrechen bzw. Verbrechen nach der Kapitulation anklagen zu dürfen unterschrieben haben! Daran halte sich unsere Heloten-Poltiker noch heute, jeder Bundeskanzler bis zu Merkel hat die sog. Kanzlerakte widerspruchslos unterschrieben! Ebenso halten sich Chefredaktionen aller Medien daran keine Berichte über Siegerverbrechen zu fördern, so "darf" zum Beispiel über das Verhungernlassen von dt. Kriegsgefangenen durch General Eisenhower 1945 (RHEINWIESENLAGER) nichts geschrieben werden, außer im Internet, nur dort kann der unwissende Deutsche sich uneingeschränkt informieren, unsere medien dienen der Volksverblödung bzw. der Manipulation der öffentl. Meinung! Mit besten Grüßen, ein dt. unabh.Publizist, der mit solchen Äußerungen immer mit einem Bein im Gefängnis bzw. in der großen Gefahr einer hohen Geldbuße steht!

    Meinung & Analyse | Sarrazin ist überall - Rückblick auf Wulffs Kremlbesuch
    01.11.2010 14:47   Matthias

    Schade

    Mir gefällt der Platz wie er jetzt ist, wäre schade, wenn all die Verkaufsstände weichen müssten.

    Stadtnachrichten | Heumarkt: Verkehrsknotenpunkt statt Flaniermeile
    31.10.2010 21:11   schulz

    Kritik

    Warum, um alles in der Welt, stellen Sie eine Seite ins Netz, die fünf Jahre alt und schon lange nicht mehr aktuell ist. Peter Wunsch ist schon lange nicht mehr Leiter des DRH und der Stadtgeburtstag ist auch schon lange vorbei. Freunde der Stadt und Interessenten möchten doch wissen, was jetzt in Ihrer Stadt passiert.

    Stadtnachrichten | Kaliningrad: Wunsch nach unverkrampftem Umgang
    29.10.2010 23:13   Inson63

    Trauer in Tadjikistan 7.10 und 23.92010

    Sehr traurig das dies im Namen des Islam passiert. Im Koran steht das man nicht töten sollte. Aber Terroristen beschmutzen den Namen Islam, das ist wie eine Maske, dahinter stecken andere Leute. Und wer unterstützt die Terroristen, denn wäre da keine Unterstützung da dann wären sie schon längst weg.
    Und Beileid für die angehörigen der 34 Soldaten. Ich bete zum lieben Gott damit dieses leiden endlich ein ende findet. Ich wünsche mir Unterstützung von Russland für Tadjikistan und Afghanistan. Nur Russland kann dieses Leid ein Ende setzen.


    Politik | Tadschikistan: 34 Soldaten sterben bei Militäreinsatz
    27.10.2010 17:12   Peter

    Kaliningrad in die EU

    KALININGRAD OBLAST ALS TEIL DER EUROPÄISCHEN UNION?


    Ich beziehe mich auf den sehr lesenswerten Beitrag von Igor Kowaljow in der Oktober-
    Ausgabe der Königsberger Allgemeinen mit der Überschrift:“ Kaliningrader Region als EU-Mitglied
    und Sonderstatus für deren Bürger – Wer übernimmt das Mandat?“
    In diesem Artikel greift Igor Kowaljow ein Thema auf, das vielen Bürgern, die in der Stadt
    Kaliningrad oder im übrigen Gebiet der Kaliningrader Sonderwirtschaftszone leben, sehr auf
    den Nägeln brennt: nämlich Reisefreiheit ohne Visumzwang in die Länder der Europäischen
    Union, in deren Mitte dieser Teil der Russischen Förderation liegt. Igor Kowaljow
    greift damit ein viel umfassenderes Thema auf, wahrscheinlich ohne sich dessen bewusst gewesen
    zu sein! Nämlich den unnatürlichen Status, den die Kaliningrader Region durch die
    geopolitische Entwicklung im vorigen Jahrhundert erhalten hat. Und die daraus resultierende
    Überlegung, wie man diesen Status an die Gegebenheiten, so wie sie heute existieren, anpassen
    kann.
    Alle Überlegungen, die Igor Kowaljow hinsichtlich einer priviligierten Visum-Freiheit für
    Bürger der Russischen Förderation, die im Kalingrader Bezirk leben, anstellt, sind nicht realisierbar!
    Der Hauptgrund dafür sind die Sicherheitsinteressen der Europäischen Union. Würde es Visum-
    Freiheit zur Einreise in das Gebiet der Europäischen Union geben, wäre dies das „Loch
    im Zaun“, durch das auch unerwünschte Reisende über das Staatsgebiet der Russischen
    Förderation in die Europäische Union unkontrolliert einreisen könnten. Das kann und wird die
    Europäische Union niemals zulassen. Und die „kleine Grenzübergangs-Regelung“, wie sie
    Igor Kowaljow vorschlägt, befriedigt bei weitem nicht das Reisebedürfnis der Einwohner von
    Kaliningrad Oblast. Was nützt es, wenn diese nach Polen fahren können, sich aber nur in einem
    grenznahen Bereich auf polnischem Staatsgebiet bewegen dürfen, der noch nicht einmal
    Gdansk/Danzig einschließt. In so weit ist der Artikel von Igor Kowaljow nicht hilfreich.
    Trotzdem ist er hochbrisant!
    Denn sein Wert liegt in der Tatsache, dass Kowaljow grundsätzliche Fragen der Freizügigkeit
    für die Bürger Kalingrads aufwirft! . Ich habe bei meinen Besuchen in Kalingrad immer
    wieder Bürger getroffen, die mir ihren Wunsch mitteilten, eines Tages zu erleben, dass die
    Grenzen fallen und sie in den Mitgliedsländern der Europäischen Union reisen, leben, wohnen
    und arbeiten können, wo und wohin sie wollen. Wie aber soll das ohne Zustimmung Moskaus
    möglich sein? Diesen Gedanken greife ich auf und mache ihn zum Gegenstand meines Artikels.

    Lagebeurteilung:
    Das ehemalige deutsche Ostpreußen ist heute Staatsgebiet der Russischen Förderation. Gegen
    den Willen der Russischen Förderation ist daran niemals etwas zu ändern! Deutschland
    hat einen verbrecherischen Krieg gegen die Sowjetunion geführt. 23 Millionen russische
    Menschen haben in diesem Krieg ihr Leben verloren, eine mehrfache Anzahl musste als Invaliden
    und Krüppel ihr Leben bewältigen. Die Sowjetunion hat das Gebiet des heutigen Kaliningrad
    Oblast erobert und in Besitz genommen. Es stellte damals einen unverzichtbaren
    strategischen Stützpunkt im „Kalten Krieg“ dar, denn in Baltisk/Pillau fand die Marine einen
    eisfreien Hafen in der Ostsee und konnte von hier aus im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung
    mit den Natopakt-Staaten über das Skagerak „ausbrechen“ und Zugang zum Atlantischen
    Ozean bekommen, was damals strategisch sehr wichtig war. Außerdem waren alle
    benachbarten Staaten sozialistische Republiken der UdSSR, so dass sowjetische Staatsbürger,
    die in Kaliningrad Oblast lebten, ungehindert in das russische Mutterland reisen konnten.
    Niemand wäre vor 1990 auf den Gedanken gekommen, dass diese Nachkriegsordnung sich
    mal ändern könnte.
    Sie tat es aber schlagartig mit dem Zusammenbruch der UdSSR, der Verselbständigung der
    ehemaligen „sozialistischen Bruderländer“, wie man damals sagte, Polen. Litauen, Lettland
    und Estland. Plötzlich war Kaliningrad Oblast wie eine abgerissene Scholle im Polarmeer, mit all den Einwohnern darauf und vor allem – mit dem Stolz der Marine, der Baltischen Flotte.
    Die benachbarten „Bruderstaaten“ wandelten sich in demokratische Staaten, beantragten und bekamen die Mitgliedschaftin Europäischer Union und Nato. Mitten drin ein kleines Fleckchen russisches Hoheitsgebiet. Niemanden störte das, allerdings pflegten die benachbarten ehemaligen Mitglied-staaten der UdSSR ihren Hass auf die früheren Unterdrücker und machten es der kleinen russischen Exklave Kaliningrad nicht gerade leicht, in freundschaftlicher
    Nachbarschaft zu leben. Das fand zum Beispiel seinen Ausdruck in besonders rigiden Visum-Vorschriften. Die Leid tragenden waren wieder einmal die Menschen in Kaliningrad, die jetzt
    eigentlich irgendwie „Vertriebene“ waren in dem Land, aus dem man die Deutschen vertrieben hatte.
    Ob berechtigt oder nicht – die Menschen (jetzt nicht nur Russen, sondern auch Aserbeidschaner,
    Ukrainer,Kasachen, Mongolen, Georgier usw.) haben das Gefühl, dass Moskau seine „Eisscholle“ im Westen Europas nur wegen des Flottenstützpunktes liebt. Allenfalls auch noch, um einen Fuß in der Tür der Nato zu haben. Kurz und gut: die ganze Situation ist so
    unnatürlich, dass man sich schwer vorstellen kann, dass sie auf Dauer Bestand hat. Der frühere
    militärische Nutzen existiert nicht mehr. Das soll hier nicht weiter analysiert werden. Der
    klimatische Vorteil ist als Folge des Klimawandels auch nicht mehr gegeben. Was sollte also
    das größte und reichste Land der Erde daran hindern, die Situation neu zu überdenken. Würde
    die Russische Förderation morgen Mitglied der Europäischen Union (nicht zu vergessen:
    sie ist ja bereits Mitglied des Europarates in Straßburg!), dann wäre das Problem auf einen
    Schlag gelöst, welches Gegenstand dieses Artikels ist! Aber solch eine Überlegung ist so absurd,
    dass man sie nur humoristisch werten kann.)
    Da ich soeben erwähnt habe, dass Russland Mitglied des Europarates ist, berichte ich auch,dass ich beim Europarat im vorigen Jahr persönlich eine Petition eingebracht habe, die Situation
    Kaliningrads als Enklave in der Europäischen Union auf die Tagesordnung zu bringen und mit dem Mitglied Russland über Möglichkeiten zu verhandeln, den gegenwärtigen Status des vom Mutterland getrennten geografischen „russischen Blinddarms“ für alle Beteiligten
    einverständlich zu verbessern. Wie auch immer.

    Meine Ausführungen bergen unzählige „Stolperfallen" in Form von Missverständnissen. Darum
    hier ein für alle Mal:
    -Die Lösung des Kaliningrad-Status ist einzig und allein Sache der russischen Bürger, die hier leben, und der russischen Staatsführung. Jede andere Sicht wäre Einmischung in die inneren Angelegenheiten fremder Staaten.
    - Hier geht es nicht um revanchistische Gedanken, nicht um Grenzverschiebung zugunsten
    anderer Staaten, nicht um die Wiederherstellung alter Grenzen, nicht um Revisionismus.
    - Mir geht es nicht um den Blick zurück auf Zeiten, wo hier noch deutsche Heimat war. Sondern
    um den Blick voraus in eine Zukunft, wo Menschen frei und friedlich zusammen leben
    und wo Grenzen keine Bedeutung mehr haben. Siehe Beispiel Europäische Union
    -Aber ich wage den Schritt, zu behaupten, dass deutsche Menschen, die familiäre Wurzeln in
    einem Gebiet haben, welches 700 Jahre lang zumindest zeitweise die fruchtbarste deutsche
    Provinz war, mehr als Angehöriger anderer Nationen das Recht haben, sich für das Schicksal dieses herrlichen Teils Europas zu interessieren. Aber immer unter besonderer Beachtung der wirtschaftlichen, politischen und strategischen Interessen der Russischen Förderation!
    Ich schließe diesen Teil meiner Analyse in der Hoffnung, dass auch solche Menschen, die
    meine Ausführungen kritisch sehen, mir dieses Bekenntnis abnehmen.
    Alternativen zur heutigen Situation
    Die Russische Förderation hatte die Möglichkeit, nach dem Zusammenbruch der UdSSR und
    der damit verbundenen Abtrennung der Kaliningrad-Provinz diese zu einem „Schaufenster Russlands im Westen“ zu machen. Ich meine damit:
    - sofortige Abschaffung bolschewistischer Namen. (Beispiel: Kalin war einer der größten Verbrecher der Sowjetunion; deshalb hat das demokratische Russland die Stadt Kalinin sofort umbenannt in Twer. Warum kannte es dann keine Gnade für „Kaliningrad“? Einen solchen
    Namen hatte die altehrwürdige Stadt Königsberg (Heimat des Philosophen Emanuel Kant) am
    allerwenigsten verdient! Ich möchte wetten, in ganz Russland gibt es keinen Ort mehr, der
    „Sowjetsk“ heißt! Und so könnte ich die Beispiele beliebig mehren).
    - Kaliningrad Oblast verfügt über riesige landwirtschaftliche Flächen, die brach liegen. Durch
    die Zerstörung der alten Drainage-Anlagen ist der Boden sauer und verunkrautet. Ein großzügiges
    Verfahren zur Wiederherstellung der genialen alten Anlagen wäre sicher teuer gewesen,hätte heute aber auch durch die Nutzung als landwirtschaftliche Flächen viel Gewinn gebracht.
    - Jeder, der so oft nach Kaliningrad fährt wie ich, kennt die unterschiedlichen „Gesichter“ des Landes. Während die Stadt Kaliningrad bewundernswert schöne Stadtteile geschaffen hat und
    am Aufbau des ehemaligen Königs-schlosses sowie der Altstadt arbeitet, ist es auf dem Lande
    zum Verzweifeln traurig! Die Dörfer sind leer, weil die jungen Leute dahin gegangen sind,
    wo sie Fortkommensmöglichkeiten sehen; zurück geblieben sind alte und kranke und faule Menschen, die sich die Zeit mit Trinken und Kinder kriegen vertreiben. Das Elend hätte man schon lange beseitigen können, um das Gebiet für Gewerbetreibende und Touristen aus westlichen
    Ländern attraktiv zu machen. Es geschah aber so gut wie Nichts!
    Ich will es bei diesen Beispielen belassen, obwohl mir noch viele andere auf dem Herzen liegen.
    Sie zeigen aber, wie wenig Interesse die Regierung in Moskau an Kaliningrad Oblast als „Schaufenster des Westens“ hat. Und daraus ergibt sich zwangs-läufig die nächste Frage: welches wirkliches Interesse hat Moskau an Kaliningrad Oblast?
    Ich vermute:
    Es ist das Faustpfand eines einst großen Sieges über den Faschismus in Deutschland. Wirtschaftlichen oder politischen Nutzen kann ich kaum erkennen, und viel Geld kostet dieses Symbol auch noch.

    Modell eines möglichen neuen Staates:
    -Kaliningrad Oblast bildet einen eigenen Staat. Löst sich also vom russischen Mutterland. Das
    kann geschehen, indem eine Volksabstimmung stattfindet. Ergibt diese eine Mehrheit für eine Loslösung vom Mutterland, wird die russische Regierung gebeten, einer solchen zuzustimmen.
    Das dürfte dem größten Land der Erde nicht schwer fallen. Russland hat 17.075.400
    qkm Fläche. Kaliningrad Oblast gerade mal 15.125 qkm – das sind weniger als 0,1 % von
    Gesamt-Russland!
    - der neue Staat nennt sich nach der indigenen (Ur-)Einwohnerschaft dieses Gebietes „Prussia“ oder so ähnlich.
    - „Prussia“ beantragt die Mitgliedschaft in der Europäischen Union und wird (nach heutigem Stand) 28.Mitgliedstaat derselben.
    -Nun können die Grenzen fallen, ohne dass das Schengener Abkommen unterlaufen werden kann. Während die Europäische Union zur Zeit wegen Kalingrad zwei Außengrenzen (Polen und Estland) schützen muss, gäbe es dann nur noch eine in Estland. Insoweit hätte auch die Europäische Union ein Interesse an einer solchen „Flurbereinigung“
    -Als Mitglied der Europäischen Union erhält Prussia finanzielle Mittel aus Brüssel zumWiederaufbau
    maroder Strukturen. Russland kann seine Flotte jetzt nach St. Petersburg verlegen,oder sie lassen, wo sie ist (wie in Sewastopol). Dann müsste Russland allerdings ein Pachtabkommen
    mit „Prussia“ abschließen und Pacht bezahlen. Weitere Einnahmequellen wären Bernstein und Erdöl,Industrie (BMW),Handwerksbetriebe, Geschäftsleute, Dienstleister
    usw.

    Warum sollte die Russische Regierung einer solchen Entwicklung zustimmen?
    – Weil es den Menschen in der Region dient!!!
    -Weil das die zwangsläufige Folge der geopolitischen Entwicklung in den vergangenen 20
    Jahren ist.
    – Weil Moskau eine unwirtschaftliche Provinz abstößt und sich durch ein solches „Bauern-Opfer“ hohes internationales Ansehen erwirbt. (Russen sind ja berühmt als Schachspieler)
    Ich muss jetzt mal an die Zeit 1990 erinnern. Wer hätte nur wenige Monate zuvor zu wetten
    gewagt, dass die UdSSR aufhört zu bestehen, dass Deutschland wiedervereinigt wird, dass die
    ehemaligen Sowjetrepubliken in die Nato aufgenommen werden? Das war doch eine nicht ernst zu nehmende Vision! Und doch wurde sie Realität. Als studierter Historiker weiß ich,dass Geschichte niemals statisch war und es nie sein wird! Auch hier gilt:“Panta Rei“ (Alles fließt) Zudem sind die meisten Grenzen künstliche Gebilde, geschaffen von Menschen gemäß den jeweiligen Machtverhältnissen. Mir ist keine von Menschen geschaffene Grenze bekannt, die ewig existierte (Ausnahme: natürliche Grenzen, wie Berge, Wasser usw.).
    Wer 1990 erlebt hat, hat den Glauben wieder gewonnen, dass alles möglich ist. Warum sollte
    es also nicht denkbar sein, dass Moskau (nach einer entsprechenden Volksabstimmung) einlenkt und hilft, die europäische Landkarte ein Stück aufgeräumter zu gestalten.

    Im Gebiet | Neuer Volksstamm in Russland: Die „Kaliningrader“
    25.10.2010 13:36   Seyyah

    Ein dummkopf

    1999 hat Putin den zweiten krieg eröffnet. Wie dumm Kadirov ist sieht man jetz besser.

    Panorama | Tschetscheniens Kadyrow möchte Putin auf Lebenszeit
    20.10.2010 16:09   ML_89

    Gut geschriebener Artikel,in Zukunft bitte mehr solcher Geschichten.

    Stadtnachrichten | Nina, Uliana und Emma – Petersburger Kinder Teil II

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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