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Russland Leserkommentare


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  • 28.11.2012 9:03   Uwe Niemeier

    ... Neuigkeiten die die Welt braucht ...

    \r\nsehen eigentlich anders aus. \r\n\r\nAber da wir schon beim zusammentragen von Varianten für das mögliche Rückenleiden von Wladimir Wladimirowitsh sind. Ich habe auch noch eine, aber bitte nur unter uns und unter dem höchsten Siegel der Verschwiegenheit: \r\n\r\nAls er noch KGB-Agent in der DDR war und amerikanische Agenten gejagt hat, hat er eine Schußverletzung erhalten und die macht ihm bis heute zu schaffen ... Klingt viel interessanter also so ne olle Sportverletzung.

    Leute | Lukaschenko bestätigt: Putin hat Rückenleiden wg. Judo
    28.11.2012 8:21   Cello

    Ist wohl eher ironisch gemeint..

    @Uwe Niemeier

    ..dies mit

    - und weil er keine Konkurrenz mehr hatte, hat er schlechte Qualität geliefert. -

    denn Konkurrenz gab es schon vor und nach 1990 zur genuege. Ich denke, dass ich Ihnen keine Laender nennen muss! Und was die Qualitaet bis auf ein paar wirklich wenige Ausnahmen anbelangt, liefert er nach wie vor weiterhin unzufriedenstellende Erzeugnisse und ist ohne den Westen und deren Technologie bis auf Weiteres auch nicht in der Lage solche herzustellen. Russlands Zukunft ist mit Sicherheit mehr vom Westen abhaengig als umgekehrt, den wie Sie sicherlich wissen, wird in den westlichen Staaten mit Hochdruck an einer Ressourcenunabhaengigkeit gearbeitet, wie auch in China. Als Beispiele: Wind-,Wasser-,Solar-Geothermie-, Schiefergas-, Photovoltaik- gewinnung und energie! Russland ruht sich weiter auf den Lorbeeren aus, waehrend sich Konkurrenzstaaten in den BRICS den Arsch aufreissen um den Anschluss nicht zu verpassen, oder zumindest zu reduzieren. Nur ein Beispiel: " Sapsan " beweist doch offensichtlich, dass Russland bis heute noch nicht in der Lage ist eine solche Hochgeschwindigkeitseisenbahn in wirklich eigener Produktion herzustellen, obwohl im Uralgebiet solche Fabriken vorhanden sind. Gegenteilig werfen Sie mal einen Blick nach China, welche glaube ich zu Wissen vor ca. 8 Jahren ein Exemplar von Bombardier kaufte und dieses dann in kuerzester Zeit nachbaute, obwohl ich die Plagiatherstellung absolut nicht unterstuetze. Doch zeigt es uns ganz offensichtlich, dass die russische Regierungsmentalitaet und ihre Strategie nie und mimmer aufgehen wird. Qualitaetserzeugnisse (Nonfood) russischer Herkunft fuer den taeglichen Bedarf des Ottonormalverbrauchers existieren bis dato nicht. Dies beweist auch die Aussenhandelsbilanz und ihr Produktesegment.


    Meinung & Analyse | Deutsch sein - eine Sache um ihrer selbst willen tun
    28.11.2012 6:58   Uwe Niemeier

    ... nee, nee, nee, Cello ...

    ... bitte meine euphorische Berichterstattung zu Kaliningrad nicht so interpretieren, dass wir hier im Paradies leben. Wir sehen von hier aus noch nicht mal die Eingangstür zum Paradies. Aber den Weg dahin versuchen wir zu pflastern. Zur Zeit sind wir auf der Suche nach Sand, Pflastersteinen, Steinsetzern und einer geeigneten Trasse für diesen Weg ...

    Zu Ihrer Bemerkung über die Rollenverteilung auf dieser unfriedlichen Welt.

    Jedes Land (und auch jeder Mensch) will eine Rolle im Leben spielen. Die zu spielenden Rollen wechseln dabei. Manchmal war Deutschland der Schmied und der Rest der Welt der Amboß. Nach 1945 haben sich zwei Schmiede gegenseitig Konkurrenz gemacht. Ab 1990 (spätestens), gab es nur noch einen Schmied - und weil er keine Konkurrenz mehr hatte, hat er schlechte Qualität geliefert.

    Das Russland insgesamt bei weitem nicht die Rolle in der Welt spielt, welches es spielen könnte, ist klar. Hier meine ich keine "Machtrolle". Ich würde mir wünschen, das alle Staaten von so einem "Machtstreben" ablassen und z.B. im Rahmen der UNO (ja, bitte nicht lachen - man wird doch mal träumen dürfen) sich mit all den materiellen, finanziellen, moralischen usw. Ressourcen für eine vernünftige Welt ohne Elend einsetzen.

    Russland hat noch soviel Arbeit im eigenen Land zu leisten, es gibt so viele unerledigte Dinge, es gib viel Ineffektives - lassen Sie uns unaufgeregt und sachlich daran arbeiten.

    Meinung & Analyse | Deutsch sein - eine Sache um ihrer selbst willen tun
    28.11.2012 5:21   Cello

    Uebereinstimmende Punkte

    @Paulsen-Consult

    Ihr Kommentar entspricht in vielen Punkten der traurigen Tatsache.

    http://de.rian.ru/security_and_military/20121127/265016797.html

    Natuerlich waeren die Russen nur allzugerne "Chef in der Welt", dass ist wohl unumstritten und nicht zu uebersehen und zu ueberhoeren. Doch dazu braucht es gluecklicherweise ein wenig mehr als nur die von der Natur zugeteilten Ressourcen. Es braucht auch die Ehrlichkeit einer Regierung, welche die Faehigkeit besitzt die Human Ressourcen und das Human Kapital zu estimieren und zugleich zu stimmulieren. Und genau daran scheitern jegliche Versuche den grossen Rueckstand von Technologie und Infrastruktur aufzuholen, oder gar wett zu machen. Da nuetzt weder die im 3 monatlichen Turnus wiederholten und zu Recht erkannten fehlenden Indikatoren der Modernisierung

    http://de.rian.ru/politics/20121126/265006056.html

    welche, mal von den einem Quaksalber zittiert wird und beim naechsten Turnus von einem anderen. Wie heisst es doch so schoen: " Viele Koeche verderben den Brei "!

    Das mag womoeglich von dem Kommentarverfasser aus der Sonderwirtschaftszone Kaliningrad anders interpretiert und verstanden werden, doch Russland besteht nun einmal nicht nur aus dieser, wie auch nicht nur aus dem Grossraum Moskau!

    Meinung & Analyse | Deutsch sein - eine Sache um ihrer selbst willen tun
    27.11.2012 23:19   Stoll

    Seit 1917 befinden sich die Russen in einer Erziehung zur absoluten Menschenfeindlichkeit, des Nichtmitleides und Desinteresses am Wohlergehen am anderen Menschen. Der Staat lebt es ihm nun seit 95 Jahren vor. Fast alle Verantwortlichen an den Schaltstellen der Macht, haben die kommunistische Erziehung über sich ergehen lassen müssen und haben sie verinnerlicht. Das Ergebnis liefert auch dieser UN-Folterbericht. Russland ist was die Menschenrechte betrifft ein Entwicklungsland. Es wird sich nichts ändern, solange der Staat von Exkommunisten gelenkt wird, deren menschenfeindliche Ideologie, gepaart mit kapitalistischer Gier ungestört ihr Unwesen treibt. Das reichste Land der Erde ist das ärmste Land, wenn es um die Möglichkeit geht, die Bevölkerung am Reichtum zu beteiligen. Russland benötigt mehr ere Revolutionen und neue Leitbilder, die den Menschen gerecht am erarbeiteten Volksvermögen beteiligt. Doch scheint der Alkohol immer wieder mehr zum Kummertröster zu werden, denn 500000 Alkoholtote jedes Jahr spricht Bände. Den Menschen fehlt eine Perspektive, denn die Aussichten für die große Mehrheit der Bevölkerung sind schlecht. Nur wenige profitieren von den Reichtümern Russlands. Wenn dann noch eine unfähige Führung dazu kommt, dann gute Nacht. Dann bleibt nur noch Saufen oder die unfähigen Machthaber zum Teufel jagen.Ich glaube, dass die Russen.....

    Russland-News | Menschenrechtler bringen Folterbericht vor die UN
    27.11.2012 23:02   Paulsen-Consult

    Schöner Artikel für eine deutsche Diskussion,

    die in Russland niemanden interessiert. Die Russen interessieren sich überhaupt nicht so sehr für Deutschland. Sorry Kränkung: Sie interessieren sich für die USA. Bestenfalls brauchen uns die Russen um technologisch mit den Vereinigten Staaten auf Augenhöhe zu kommen. Amerikaner sind die neuen globalen Herrenmenschen, nicht Deutsche.
    Man könnte jetzt mal raten, wer noch gerne Chef in der Welt wäre? Einfach mal russische Stimmen dazu hören, schon weiss man es.
    Kurzum, schön Jungs, dass wir mal drüber geredet haben, aber unsere Angela ist genauso relevant wie die ungeliebte Resolution ihrer Parteigenossen. Pubs.
    Ich bin übrigens auch für Sicherheit mit Russland und vor den Vereinigten Staaten, aber nur solange Russland hübsch in der zweiten Reihe bleibt. Das aber darf man den Russen nicht erzählen, die wollen genauso an den imperalistischen Machthebel, wie Obama.
    Gleichberechtigter Kooperationismus ist eine reine EU-Erfindung.

    Meinung & Analyse | Deutsch sein - eine Sache um ihrer selbst willen tun
    27.11.2012 22:56   Stoll

    @26.11.2012 7:29 Cello.

    Ein toller Beitrag, der voll ins Schwarze trifft.

    Panorama | Tscheljabinsk: Gefängnisrevolte verläuft friedlich
    27.11.2012 15:47   Cello

    Oder aber...

    ..es wurden ilegale Waffenlieferungen getaetigt und mit den neuen Banknoten (welche Waehrungen gedruckt wurden ist unbekannt) auch gleich beglichen. Hinweise dafuer koennten deshalb die vorgenommenen Umflugs-Routen sein. Who knows? Doch eins wissen wir Alle, "Gleich und Gleich gesellt sich gern!"

    Russland-News | Russland hat Syrien 240 Tonnen frisches Geld geliefert
    27.11.2012 12:40   Uwe Niemeier

    ... und als ich in Leningrad war, Matthias ...

    ...das war 1980 - 1984 zum Studium, da kostete eine Metrofahrt kreuz und quer durch die Stadt 5 Kopeken. Na, das war´n noch Zeiten!

    Wirtschaft | SPB-Metro mit zwei neuen Stationen – aber auch teurer
    27.11.2012 12:21   Matthias

    2009 als ich das erste Mal in St. Petersburg gewesen bin war der Preis noch 20 Rubel, happige Erhöhung innerhalb weniger Jahre.

    Wirtschaft | SPB-Metro mit zwei neuen Stationen – aber auch teurer
    27.11.2012 11:15   Cello

    Emigration als Hauptrolle

    Dieser Abschnitt bestaetigt doch eindeutig, dass Russland fernab ueber eine zivilisierte Infrastruktur verfuegt. Weshalb wohl emigrieren speziell (Russland)Deutsche und Juden? Die Antwort liegt auf der Hand. (Russland)Deutsche bevorzugen mit Bestimmtheit den Aufenthaltsort in der Naehe ihrer Verwandten, Kinder und Bekannten und wo lebt den der Grossteil dieser? Bin mir nahezu zu 100% sicher, dass diese eher in den westlichen Teritorien zu finden sind. Nun kann man sich auch fragen, weshalb sie den eher die westlichen Teritorien bevorzugen und auch da liegt die Loesung ebenfalls auf der Hand und nennt sich "intakte Grundinfrastruktur" mit allem was rundum dazu gehoert. Und diese Werte wissen auch die Juden zu schaetzen, obwohl ab und an mal eine "Bombenstimmung" herrscht in Israel.

    Panorama | Bevölkerung: Russen immer weniger, Armenier mehr
    26.11.2012 11:06   Cello

    Beispiele sind reichlich vorhanden

    @Uwe Niemeier

    Ein subjektiver Grund ist die Wahrnehmung, welches Ihren Aussagen nach Medwedjew gemacht hat, jedoch mit NUR darueber sprechen erzielt man keine Taten, Ziele und Erfolge, denn dazu benoetigt man Instrumente nennen wir sie einfach einmal Macher! Wen also kein Anreiz durch den Staat geschaffen wird, wird es auch niemals zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen. Um aber Anreize zu schaffen, braucht es zuerst Investitionen (Infrastruktur)und dies ist nun einmal Sache des Staates mit dem dazugehoerigen Parlament, denn dann und nur dann beginnen die von Ihnen erwaehnten Teilnehmer zu laufen und ein Grossteil der Gesellschaft wird mitziehen. Man nennt das das Rudel- oder Herdenphaenomen! Als Beispiel: Hat der Nachbar einen Opel in der Garage, dann entspricht das dem Rudelphaenomen, dass ich ein VW vor der Haustuer haben will oder muss. Genau so verhaelt es sich mit transparent (oeffentlich bekannt gemacht) Spenden, seien diese nun Natural, oder aber Finanzieller Art! Das hat mit Moral,Ethik und Geist nur ganz wenig zu tun. Schauen Sie und dies nun bewusst nicht auf ein EU, EWR-Land, sondern in einen Kleinstaat wie bspw. die Schweiz mit meines Wissens 78% Einheimische und 22% Auslaendischer Bevoelkerungsanteil aus den verschiedensten Nationen und Religionen und ohne jeglichen Naturalressourcen. Es gibt genuegend weitere solche Beispiele inner- und ausserhalb der EU und EWR. Waere der Regierung Russlands wirklich soviel daran gelegen diese Situation zu aendern, dann haette auf dieser Ebene schon lange Etwas geaendert. Doch wie ich Ihnen schon an einem Ort geschrieben habe, liegen zwischen KOENNEN, WOLLEN und MACHEN Welten. Also was sagt und lernt uns das, der MINIMALISMUS sitzt in der Hirnfunktion der meisten russischen Parlamentarier und dies ist unuebersehlich und auf diverse andere Sphaeren zu uebertragen.

    Stadtnachrichten | Kaliningrad: Rätselraten um das Grabmal Kants
    26.11.2012 8:59   Uwe Niemeier

    ... ich kann nicht viel dagegen sagen, Cello


    zu dem, was Sie kommentiert haben. Ich hätte es vermutlich etwas anders ausgedrückt. Wir sind uns einig darin, dass Russland in seiner gesellschaftlichen, humanitären und sonstigen Entwicklung noch nicht den Idealzustand erreicht hat. Das hat subjektive Gründe, aber auch objektive. Kürzlich hat Medwedjew angefangen darüber zu sprechen, dass der Staat gemeinnütziges Engagement mehr würdigen muß. Dies ist ja schon mal so etwas wie ein Startschuss. Nun müssen die Teilnehmer nur noch zu laufen beginnen. Und Sie geben mir sicher recht, das es nicht einfach ist, eine ganze Gesellschaft in ihren geistigen und moralischen Ansichten umzukrempeln (Siehe z.B. Deutschland nach 1945, siehe z.B. DDR nach 1990). Und wenn es den erfahrenen Leuten in der Welt gelingt, hilfreiche Hinweise und aktive Unterstützung so rüberzubringen, dass keiner beleidigt sein muss - so wäre das eine tolle Sache.

    Stadtnachrichten | Kaliningrad: Rätselraten um das Grabmal Kants
    26.11.2012 7:29   Cello

    Sünden der Vergangenheit oder Geiz ist geil?

    Zitat von Uwe Niemeier:

    - Zurzeit ist Russland einfach noch nicht bereit für humanitäre, uneigennützige Investitionen – einfach nur so im Interesse des Menschen – ungeachtet dessen, dass es genügend Leute gibt, die sich ein soziales Engagement finanziell leisten könnten –

    Betrachtet man diese Ideologie, stellt sich einem natuerlich zuerst und wohl zurecht die Frage nach dem Vorbild, welches m. E. eigentlich der Staat sein sollte und die Aufgabe dessen. Der Reichtum der Ressourcen ist ja beinahe im Ueberfluss vorhanden, doch die Hirnfunktion derer, welche die Haende Zwecks Umverteilung steuern sind minimalisiert und imens eingeschraenkt im Verstaednis auf die Wertschaetzung „Mensch und Leben“ ! So nun werde ich sehr direkt: Was ist den nun humaner, ein ewiges dahinsiechen und dahinvegetieren, oder aber dem Elend selbst ein abruptes suizidales Ende setzen da wohl kaum Erwartung auf Besserung in Sicht ist? Die Suizide in Russland verweisen auf eine stattliche Ziffer eines (humanitaeren???) Staates und genau diejenigen, welche eigentlich fuer diese traurigen Zahlen verantwortlich sind, fallen bei der jaehrlichen parlamentarischen Konferenz(en) und bei Bekanntgabe der betreffenden Statistik in GROSSES STAUNEN und fragen sich WESHALB und WARUM? Ein wahrlich trauriges Spiel!


    Stadtnachrichten | Kaliningrad: Rätselraten um das Grabmal Kants
    26.11.2012 6:50   Cello

    Beweise dafuer..

    .gibt es genuegend

    http://www.aktuell.ru/russland/news/menschenrechtler_bringen_folterbericht_vor_die_un_33122.html

    .doch die russische Regierung strebt nur die Anerkennung eines zivilisierten Landes an und der Praesident mit seinem Gefolge reagiert auf die Kritik aus Europa (ohne USA) eingeschnappt! Mir hingegen ist kein Land (EU 17 vormals EU 15) bekannt, welche nur annaehernd vergleichbare Vergehen an den Tag legt, obwohl es diese auch gibt!


    Russland-News | Tscheljabinsk: Gefängnisrevolte verläuft friedlich
    26.11.2012 5:48   Stoll

    Laut einem UN-Expertengremium ist in Russland Folter von Gefangenen weit verbreitet. Schwere seelische und körperliche Schäden bis hin zum Tod der Opfer seien die Folgen, erklärte der UN-Ausschuss gegen Folter am Freitag in Genf. Damit verstoße Russland gegen seine Verpflichtungen als Vertragsstaat der internationalen Antifolterkonvention.

    Russland-News | Tscheljabinsk: Gefängnisrevolte verläuft friedlich
    24.11.2012 5:43   Uwe Niemeier

    ... und sie bewegt sich doch


    die Enklave Kaliningrad. Die Erfolgsgeschichte von Avtotor begann eigentlich mit der Schaffung der Sonderwirtschaftszone in Kaliningrad – die aber nur interessant war für solche „Monster“ wie Avtotor, Miratorg, Produkty Pitanje – also für Firmen, die mal locker 5 Mio. Dollar für den Aufbau einer Produktion mit einer Wertschöpfung von mindestens 10 Prozent ausgeben konnten. Trotzdem reichhaltige Erfahrungen aus Westeuropa zur Rolle der Kleinunternehmer und Mittelständler in der Volkswirtschaft vorliegen, wurde dies in Kaliningrad nicht berücksichtigt. Gut, jetzt brechen neue Zeiten an. Die Sonderwirtschaftszone wird aussterben und die Firmen orientieren sich neu. Für viele wird es ein schmerzhafter Prozess werden, weil sie ausschließlich von den finanziellen/steuerlichen Präverenzen der Sonderwirtschaftszone gelebt haben. Aber im Juli diesen Jahres ist der neue Beauftragte des russischen Präsidenten, Stanislaw Woskresenski zu uns gekommen – ein ausgewiesener Wirtschafts- und Finanzspezialist. Hoffen wir auch auf ihn und seine Ideen.

    Irgendwo hatte ich gelesen, das Avtotor in Kaliningrad 50 Prozent der gesamten Wertschöpfung des Kaliningrader Gebietes erwirtschaftet. Gut für die Firma, aber für das Gebiet scheint mir das nicht vorteilhaft zu sein. Man befindet sich zu sehr in der Abhängigkeit eines einzigen Unternehmens. Und ausgehend von dieser Überlegung sollte man nicht die Wertschöpfung dieser Firma „drosseln“, sondern dafür Sorge tragen, dass weitere Firmen mit Wertschöpfungsprozessen sich im Gebiet ansiedeln und somit der Prozentanteil von Avtotor sich „auf natürlichem, unschädlichen Wege“ verringert.

    Aber insgesamt bin ich stolz auf die Entwicklung in Kaliningrad – es geht doch, wenn wir nur wollen (und können).


    Wirtschaft | Magna und Awtotor bauen an Autocluster in Kaliningrad
    24.11.2012 5:29   Uwe Niemeier

    ... die Sünden der Vergangenheit

    werden nicht vergessen, weder vom lieben Gott, noch vom Leben an sich. Zu sozialistischen Zeiten hatte man keine Probleme mit der Registrierung von Immobilien. Alles war Volkseigentum – was sollte man da groß registrieren wenn es doch denn sowieso allen gehörte? Dann begannen andere Zeiten. Ähnliche Zeiten hatten auch die ostelbischen Gebiete nach 1990. Und vermutlich sind bis heute nicht alle Immobilienprobleme in Ostdeutschland gelöst. Und in Russland wird sich dies noch länger hinziehen – das Land ist einfach größer und hat zu viele Besonderheiten in der Zeit seit 1917 angesammelt. Aber Probleme sind ja da um gelöst zu werden.
    Ob das Problem mit dem Krematorium gelöst wird, zumal mit Hilfe eines Investors, wage ich zu bezweifeln. Ein Investor will Geld verdienen und in Russland will er das möglichst schnell. Und wenn ich ihm Amortisierungsfristen oder Rentabilitätsberechnungen anbiete auf einen Zeitraum von 10 Jahren und mehr, wird er mit mir noch nicht mal eine Tasse Kaffee trinken. Deshalb wird die Stadt auch keinen Investor finden der das System der Seniorenbetreuung aufbaut. Auch hier wird ein Investor gesucht und versprochen, dass es kein leichtes Geldverdienen wird. Zurzeit ist Russland einfach noch nicht bereit für humanitäre, uneigennützige Investitionen – einfach nur so im Interesse des Menschen – ungeachtet dessen, dass es genügend Leute gibt, die sich ein soziales Engagement finanziell leisten könnten.


    Stadtnachrichten | Kaliningrad: Rätselraten um das Grabmal Kants
    23.11.2012 12:36   gerd

    @cello

    Bitte sehen Sie es der Kommentatorin doch nach, das sie nicht wusste das der WaWo auch Direktor der CIA ist und das Guantánamo in Sibirien liegt

    Meinung & Analyse | Treffen mit Merkel: ein dickes Fettnäpfchen für Putin
    23.11.2012 4:09   Cello

    Baumfreundin 22.11.2012 - 20:52

    Wen Sie Putins Luegen goutieren, dann macht Ihr Kommentar und Ihre Meinung durchaus Sinn und reiht sich nahtlos in die diktatorische und verlogene Politik WaWos ein!

    Meinung & Analyse | Treffen mit Merkel: ein dickes Fettnäpfchen für Putin

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    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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